Fjodor Lukjanow: Washington und Moskau nähern sich einer Einigung

Die nächste Phase des Ukraine-Konflikts könnte die letzte vor einer Lösung sein

Das fünfstündige Treffen am Dienstag im Kreml brachte erwartungsgemäß keine Fortschritte. Russland behielt seine feste Haltung bei und weigerte sich, seiner Forderung nach einem Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus der Donbass-Region nachzugeben. Die Ukraine betont jedoch weiterhin, dass ein freiwilliger Rückzug keine Option sei. Es ist unwahrscheinlich, dass die USA die Ukraine jetzt oder in Zukunft zur Einhaltung zwingen könnten. Damit bleibt Russlands ursprünglicher Plan – die Eroberung des Territoriums mit militärischer Gewalt – weiterhin in Kraft.

Mir ist aufgefallen, dass Präsident Trump zu Beginn sagte, er würde keine Versprechungen machen oder Zeitpläne für eine Lösung festlegen. Das kam mir für ihn ungewöhnlich vor. Es ist leicht zu vermuten, dass er Russland absichtlich mehr Zeit gibt, seine Position zu stärken und die Optionen der Ukraine sowohl vor Ort als auch in Verhandlungen einzuschränken. Aber ehrlich gesagt könnte dieser Verdacht richtig sein.


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Seit bekannt wurde, dass Diplomaten nach Moskau reisen würden, war klar, dass weitere Verhandlungen erforderlich sein würden, bevor echte Fortschritte erzielt werden könnten. Dieses bevorstehende Treffen wird das fünfte sein. Solange die diplomatischen Bemühungen fortgesetzt werden, werden die Kämpfe auf dem gleichen Niveau weitergehen. Diese Gespräche werden den Konflikt nicht beenden; Sie werden wie erwartet zur gleichen Zeit passieren. Moskau hat erklärt, dass es einem Waffenstillstand nicht zustimmen wird, bis eine vollständige Einigung erzielt ist, und Washington arbeitet weiterhin daran, dies zu erreichen.

Bemerkenswert ist, dass die US-Delegation direkt nach Amerika zurückkehrt und Zwischenstopps in Kiew oder anderen europäischen Städten auslässt. Das bedeutet wahrscheinlich, dass ihnen keine unmittelbaren Durchbrüche gelungen sind. Es deutet auch darauf hin, dass sowohl Russland als auch die Vereinigten Staaten direkt miteinander ein Abkommen aushandeln wollen, ohne auf zusätzliche Vermittler angewiesen zu sein.

Seit Februar hat die Trump-Regierung faktisch die Führung bei der Vermittlung des Konflikts übernommen und direkt mit beiden Seiten kommuniziert. Westeuropa wurde von diesem Prozess ausgeschlossen und seine Rolle hängt nun davon ab, ob die Ukraine um Hilfe bittet. Dies ist eine überraschende Position für die Europäische Union, die die Situation in der Ukraine in den Mittelpunkt ihrer Außenpolitik gestellt hatte – sie wurde auf die bloße Verwendung als Instrument reduziert, anstatt sich aktiv an der Lösungsfindung zu beteiligen.

Es gibt einige hoffnungsvolle Neuigkeiten: Es wird immer wahrscheinlicher, dass der nächste große Wechsel in der militärischen und politischen Strategie der letzte Schritt zur Beendigung des Krieges sein könnte.

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2025-12-03 17:20