Elizabeth Warren sieht sich mit Ablehnung des Krypto-Gesetzes der Blockchain Group konfrontiert

Der von US-Senatorin Elizabeth Warren vorgeschlagene Digital Asset Anti-Money Laundering Act von 2023 (DAAMLA) ist auf erheblichen Widerstand seitens der Blockchain Association gestoßen, einem führenden Befürworter der Krypto-Community. Zusammen mit 80 Unterzeichnern mit nationaler Sicherheit und militärischem Hintergrund hat der Verband seine Bedenken in einem Brief an wichtige Kongressausschüsse geäußert und markiert damit die zweite Initiative dieser Art nach einem ersten Brief, der im November 2023 verschickt wurde.

Blockchain Group fordert Elizabeth Warrens Krypto-Gesetz heraus

Die jüngste Öffentlichkeitsarbeit der Blockchain Association unterstreicht die wachsende Besorgnis über die möglichen Folgen von DAAMLA. Der Verband argumentiert, dass die Gesetzgebung die strategischen Interessen und das wirtschaftliche Wohlergehen Amerikas gefährdet, was darauf hindeutet, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit des Landes untergraben und Tausende von Arbeitsplätzen in den USA gefährden könnte.

Darüber hinaus stellt die Gruppe die Wirksamkeit des Gesetzentwurfs bei der Eindämmung illegaler Aktivitäten auf dem Kryptomarkt in Frage und weist darauf hin, dass er unbeabsichtigt die Strafverfolgung und die nationalen Sicherheitsbemühungen behindern könnte, indem er die Branche der digitalen Vermögenswerte ins Ausland verlagert. Diese Migration könnte die Liquidität an unregulierten Devisenbörsen erhöhen und den Einfluss und die Sichtbarkeit der Vereinigten Staaten im Blockchain-Bereich verringern.

Ein besonders umstrittener Aspekt von DAAMLA ist sein Ansatz zur Regulierung von Bitcoin-Minern und Validatoren anderer Blockchains, der von ihnen verlangt, die Vorschriften des Know-Your-Customer (KYC) und des Bank Secrecy Act (BSA) einzuhalten. Branchenexperten haben diese Regulierungsstrategie angesichts des dezentralen Charakters der Blockchain-Technologie als unpraktisch kritisiert.

Der Fortschritt des Gesetzentwurfs bleibt ungewiss, obwohl sich Senatorin Elizabeth Warren die Unterstützung von 19 Mitunterstützern gesichert hat. Senator Sherrod Brown, Vorsitzender des Bankenausschusses des Senats, hat DAAMLA oder ähnliche Vorschläge noch nicht befürwortet. Browns Position ist von entscheidender Bedeutung, da seine Unterstützung entscheidend dafür ist, kryptobezogene Gesetzesentwürfe in den Senat einzubringen.

Strategischer Wert der Kryptowährung und gesetzgeberische Debatte

Die Debatte über DAAMLA umfasst auch Diskussionen über den strategischen Wert der Kryptowährung für die nationale Sicherheit. Insbesondere hat Jason Lowery, Ingenieur der US-Raumfahrtstreitkräfte, angedeutet, dass Bitcoin die nationale Cybersicherheit verbessern könnte, und vorgeschlagen, dass das Defence Innovation Board die Anhäufung von Bitcoin als Verteidigungsmaßnahme in Betracht zieht.

Diese Empfehlung, die aus Lowerys MIT-Masterarbeit stammt, steht im Gegensatz zu der Kritik von Branchenführern, die argumentieren, dass digitale Vermögenswerte im Allgemeinen ineffizient sind, um Sanktionen zu umgehen. Persönlichkeiten wie Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, haben Elizabeth Warren beschuldigt, die Ergebnisse eines Berichts zu nutzen, um eine Anti-Krypto-Agenda ohne eine umfassende vergleichende Analyse voranzutreiben.

Perianne Boring, CEO von Digital Chamber, kritisierte ebenfalls die Forderung nach strengen Kryptovorschriften und warnte davor, dass solche Maßnahmen Innovationen ersticken und möglicherweise die Technologieführerschaft an internationale Gegner abtreten könnten. Diese Perspektive unterstreicht die umfassenderen Auswirkungen der Regulierungsdebatte und verdeutlicht Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit und des technologischen Fortschritts.

Bitcoin-Preis: Hauptgründe, warum BTC über 50.000 US-Dollar steigt

 

Weiterlesen

2024-02-13 18:41